Erklärungen aus der Sicht zur Renovierung

Die Tapete

Eine Tapete ist ein dekoratives Wandbekleidungsmaterial, das verwendet wird, um Wände zu gestalten und verschiedene Atmosphären in einem Raum zu schaffen. Tapeten sind in verschiedenen Designs, Farben und Texturen erhältlich, was sie zu einem vielseitigen Element der Raumgestaltung macht. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Materialien wie Papier, Vlies, Vinyl und Textil, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. 

Die meisten Tapeten werden mit speziellen Klebstoffen an der Wand befestigt, die je nach Material unterschiedlich stark sein können. Historisch betrachtet wurden in vielen Tapeten schädliche Stoffe wie Asbest oder Formaldehyd verwendet, die heute als gesundheitlich bedenklich gelten. Daher ist es wichtig, beim Umgang mit älteren Tapeten vorsichtig zu sein und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um mögliche Gesundheitsrisiken zu minimieren. 

Beim Entfernen von Tapeten ist es notwendig, sich der Klebefähigkeit des verwendeten Klebers bewusst zu sein. Je nach Kleberart kann der Entferungsprozess variieren. Eine sorgfältige Analyse der ursprünglichen Tapete und des Klebers kann helfen, den besten Ansatz für die Entfernung zu wählen. Abschließend kann gesagt werden, dass die Auswahl der richtigen Tapete und der Kleber bedeutende Faktoren für das Endergebnis sind.

Tapetenarten

Es gibt verschiedene Tapetenarten, die jeweils spezielle Eigenschaften und Anwendungen haben. Zu den gängigsten Typen gehören Papiertapeten, die aus einer oder mehreren Schichten Papier bestehen und sich leicht auftragen und entfernen lassen. Vliestapeten sind eine populäre Wahl, da sie einfach aufzutragen sind und sich gut abziehen lassen, ohne dass Papierrückstände auf der Wand bleiben. Vinyltapeten hingegen sind strapazierfähig und wasserabweisend, was sie ideal für Feuchträume macht.

Jede Tapetenart erfordert spezifische Klebstoffe. Beispielsweise wird für Papiertapeten oft ein leichter Kleber verwendet, während Vliestapeten einen speziellen, stärker haftenden Kleber benötigen. Textiltapeten bringen eine luxuriöse Optik in den Raum, sind jedoch schwieriger zu entfernen, da sie oft mit starkem Kleber befestigt sind.

Bei der Auswahl der Tapete sollte man auch auf die Möglichkeit von Schadstoffen achten, die in älteren Produkten enthalten sein können. Es ist ratsam, umweltfreundliche und schadstofffreie Materialien zu wählen. Die Kenntnis der verschiedenen Tapeten und deren Pflegeanforderungen ist entscheidend für die Langlebigkeit und das Aussehen der Wandgestaltung. 

Der Untergrund

Der Untergrund ist die Wandfläche, auf die die Tapete angewendet wird. Er kann aus verschiedenen Materialien bestehen, darunter Gipskarton, Massivholz, Beton oder Mauerwerk. Der Zustand des Untergrunds spielt eine zentrale Rolle bei der Wahl der Tapete und der Entfernungsmethode. Ein glatter, stabiler Untergrund ermöglicht eine einfache Anbringung und Entfernung der Tapete, während Risse oder Unebenheiten die Haftung beeinträchtigen können.

Vor der Anbringung der Tapete ist es wichtig, den Untergrund zu prüfen und gegebenenfalls Vorbereitungsarbeiten durchzuführen, wie z.B. das Ausbessern von Löchern oder das Glätten von Oberflächen. Ein feuchter oder beschädigter Untergrund kann die Haltbarkeit der Tapete beeinträchtigen und sollte vor dem Anbringen behandelt werden.

Bei der Tapetenentfernung kann der Untergrund ebenfalls eine Rolle spielen. Untergründe, die empfindlich sind oder Feuchtigkeit nicht gut vertragen, benötigen eine andere Herangehensweise als stabilere Materialien. Es ist ratsam, vor der Entfernung dem Untergrund besondere Beachtung zu schenken, um Schäden zu vermeiden.

Der Kleber und die Kleberarten

Der Kleber spielt eine zentrale Rolle beim Anbringen von Tapeten, da er dafür sorgt, dass die Tapete fest an der Wand haftet. Es gibt verschiedene Arten von Klebern, die je nach Tapetentyp und Untergrund eingesetzt werden. Die Auswahl des richtigen Klebers ist entscheidend, um ein optimales Ergebnis zu erzielen und eine einfache Entfernung der Tapete zu gewährleisten. 

Arten von Kleber 

1. Kraftkleber: Diese Art von Kleber ist besonders stark und eignet sich hervorragend für schwere Tapeten wie Vinyltapeten oder Textiltapeten. Der Kraftkleber hat eine hohe Anfangshaftung und trocknet elastisch, was bedeutet, dass er sich bei Temperaturänderungen nicht leicht ablöst.

2. Weißkleber: Häufig verwendet für Papiertapeten, ist Weißkleber wasserbasiert und leicht anzuwenden. Er hat eine moderate Haftkraft und lässt sich relativ gut wieder abziehen, was ihn ideal für vorübergehende Tapeten macht.

 3. Vlieskleber: Speziell für Vliestapeten entwickelt, bietet dieser Kleber eine einfache Verarbeitung, da er direkt auf die Wand aufgetragen werden kann. Vlieskleber sind typischerweise stark und ermöglichen ein leichtes Entfernen der Tapete, ohne Rückstände zu hinterlassen. 

4. Universalkleber: Diese vielseitige Kategorie von Klebern kann für verschiedene Tapetentypen verwendet werden. Sie bieten eine mittlere Haftkraft und sind oft wasserlöslich, was die Reinigung von Werkzeugen nach der Anwendung erleichtert.

Die meisten modernen Kleber bestehen aus einer Kombination von Inhaltsstoffen, die die Haftung, Flexibilität und Wasserbeständigkeit bestimmen. 

- Bindemittel: Diese Substanzen verleihen dem Kleber seine Haftfähigkeit. In den meisten Fällen handelt es sich um synthetische Polymere oder natürliche Harze.

- Füllstoffe: Diese werden hinzugefügt, um die Viskosität des Klebers zu erhöhen und dessen Verarbeitungseigenschaften zu verbessern.

- Additive: Hierzu gehören Stoffe, die die Trocknungszeit beeinflussen, Schimmel und Bakterien abwehren oder die Flexibilität der austrocknenden Schicht erhöhen.


 Anwendung und Trocknung

Die richtige Anwendung des Klebers ist entscheidend für den Erfolg des Tapeteneinsatzes. Der Kleber wird in der Regel mithilfe einer Rolle oder eines Pinsel gleichmäßig auf die Rückseite der Tapete oder den Untergrund aufgetragen. Die Trocknungszeit variiert je nach Kleberart und Raumtemperatur, liegt aber normalerweise zwischen 30 Minuten und mehreren Stunden. Eine zu schnelle Trocknung kann die Haftkraft beeinträchtigen und dazu führen, dass die Tapete nicht ordentlich haftet.


 Sicherheitsaspekte

Es ist wichtig, bei der Verwendung von Kleber Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Einige ältere Kleber könnten chemische Bestandteile enthalten, die als gesundheitsschädlich eingestuft sind. Es wird empfohlen, auf lösemittelfreie und umweltfreundliche Produkte zu achten. Bei der Anwendung sollten immer ausreichend Lüftung und persönliche Schutzausrüstung wie Handschuhe und Atemmaske verwendet werden, besonders in geschlossenen Räumen. 

 

Der Kleber spielt eine entscheidende Rolle beim Anbringen und Entfernen von Tapeten. Die Wahl des geeigneten Produkts kann erheblich dazu beitragen, den gesamten Prozess zu vereinfachen und das Endresultat zu verbessern.


 

Der Kleber der Nachkriegszeit

In den letzten 100 Jahren hat sich die Zusammensetzung von Klebern für Tapeten drastisch verändert, insbesondere in Bezug auf die verwendeten Materialien und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken. Während früher viele Kleber aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt wurden, dominieren heute synthetische Materialien, die sowohl Vorteile als auch erhebliche Nachteile mit sich bringen.

 Entwicklungen in der Klebertechnologie

1. Synthetische Polymerkleber: Ab den 1950er Jahren begannen Hersteller, synthetische Kleber auf der Basis von Polyvinylacetat (PVAc) und Polyvinylchlorid (PVC) zu entwickeln. Diese Kleber bieten eine exzellente Haftkraft, sind beständig gegen Feuchtigkeit und geben ein hohes Maß an Flexibilität, was die Anwendung erleichtert.

2. Wasserbasierte Kleber: Diese Kleber sind umweltfreundlicher und weniger schädlich für die Gesundheit. Sie sind einfach zu verarbeiten und beinhalten meist weniger flüchtige organische Verbindungen (VOCs). 
engl.: Volatile Organic Compounds (VOCs)

3. Schnelltrocknende Kleber: Die Entwicklung von Klebern, die eine schnellere Trocknungszeit bieten, hat den Renovierungsprozess erheblich beschleunigt. Diese Kleber haben häufig eine verbesserte Haftkraft und sind in ihrer Anwendung vielseitiger.

Schadstoffe in Klebern

Trotz dieser Fortschritte gibt es weiterhin erhebliche Bedenken bezüglich der Sicherheit von Tapetenklebern, insbesondere in Bezug auf die folgenden Schadstoffe:

1. Formaldehyd: Ein häufiges Problem in älteren Klebern, das als Karzinogen gilt. Formaldehyd kann bei der Austrocknung in die Raumluft entweichen und Atemwegsreizungen oder allergische Reaktionen hervorrufen. Viele älteren Kleber enthielten hohe Mengen an Formaldehyd, was zu gesundheitlichen Risiken führte.

Hinweis: Karzinogen = krebserzeugend 

 2. Flüchtige organische Verbindungen (VOCs): VOCs sind organische Chemikalien, die bei Raumtemperatur in die Luft entweichen können. Viele synthetische Kleber enthalten diese Verbindungen, die Kopfschmerzen, Schwindel und andere gesundheitliche Probleme verursachen können. Während die Branchenstandards strenger geworden sind, findet man immer noch Produkte mit hohen VOC-Gehalten.

3. Weichmacher: Anwendungen von Weichmachern, die oft in PVC-Klebern vorkommen, können zu gesundheitlichen Bedenken führen. Diese Chemikalien können hormonelle Störungen verursachen und sind in der Umwelt persistent.

4. Lösemittel: Viele herkömmliche Kleber enthalten Lösungsmittel, die ebenfalls gesundheitsschädlich sind und beim Einatmen Symptome wie Atemnot oder Hautreizungen hervorrufen können.

 

 Sicherheitsmaßnahmen

Aufgrund der potenziellen Risiken ist es ratsam, bei der Auswahl von Klebern auf schadstofffreie und umweltfreundliche Alternativen zu achten. Hersteller empfehlen häufig lösemittelfreie Produkte oder solche mit niedrigem VOC-Gehalt. 

Zusätzlich ist es wichtig, während der Anwendung der Kleber auf angemessene Belüftung zu achten und gegebenenfalls persönliche Schutzausrüstung wie Handschuhe und Atemschutzmasken zu tragen. In vielen modernen Optionen sind Sicherheitsstandards und -prüfungen implementiert, um die Exposition gegenüber gefährlichen Chemikalien zu minimieren.

 

Zusammenfassend hat die Entwicklung der Kleber in den letzten 100 Jahren sowohl Fortschritte in der Leistung gebracht als auch Herausforderungen in Bezug auf gesundheitliche Sicherheit mit sich gebracht. Ein bewusstes Vorgehen und eine sorgfältige Auswahl können helfen, die Risiken zu minimieren und gleichzeitig die Vorteile moderner Klebetechnologien zu nutzen.

Arten von Tapetenentfernern

1. Flüssige Tapetenentferner: Diese Form ist am weitesten verbreitet und wird meistens in Flaschen verkauft. Sie bestehen aus einer Mischung von Wasser, Tensiden und Lösungsmitteln, die in der Lage sind, die Klebereste zu lösen. Die richtige Anwendung erfordert meist das Auftragen der Flüssigkeit auf die Tapete, gefolgt von einer kurzen Einwirkzeit, bevor das Abziehen stattfindet.

2. Paste oder Gel: Diese viskosen Produkte haften besser an vertikalen Flächen. Sie können einfacher aufgetragen werden und laufen nicht so leicht runter, was sie ideal für die Verwendung an Wänden macht. Ihre strukturelle Zusammensetzung ermöglicht eine längere Einwirkzeit.

3. Dampfentferner: Obwohl nicht klassisch als chemischer Tapetenentferner klassifiziert, nutzen Dampfreiniger die Kraft von heißem Dampf, um den Kleber aufzuweichen und das Abziehen der Tapete zu erleichtern. Diese Methode ist besonders umweltfreundlich und erzeugt minimales Risiko von schädlichen Dämpfen.

4. Königs Profi-Tapetenentferner: Dieser Tapetenentferner ist ein innovatives Werkzeug, das speziell entwickelt wurde, um das Entfernen von Tapeten zu erleichtern und dabei die Entstehung von Staub zu minimieren. Dieses Gerät schneidet die Oberfläche der Tapete an, wodurch die darunterliegende Klebeschicht aufgebrochen wird. Diese Technik ermöglicht ein effektives Eindringen von Feuchtigkeit. Das warme Wasser sorgt dafür, dass der Kleber aufgeweicht wird, ohne dass chemische Lösemittel benötigt werden. Dies macht den gesamten Prozess umweltfreundlicher und gesünder, da keine schädlichen Dämpfe oder Rückstände entstehen.

Der Dampfentferner

Ein Dampfentferner ist ein effektives Gerät, das bei der Tapetenentfernung eingesetzt wird, indem es heißen Dampf erzeugt. Dieser Dampf dringt in die Tapete ein und weicht den Kleber auf, wodurch das Abziehen der Tapete erheblich erleichtert wird. Die hohe Temperatur des Dampfs sorgt dafür, dass der Kleber elastisch wird und die Haftung zur Wand vermindert, was einen schnellen und sauberen Prozess ermöglicht.

Die Anwendung eines Dampfentferners ist relativ einfach: Das Gerät wird aufgeheizt, und der Dampf wird mittels einer speziellen Düse gleichmäßig auf die Tapete aufgetragen. Die Einwirkzeit beträgt in der Regel nur wenige Sekunden, bevor die Tapete mit einem Schaber oder einer Spachtel abgezogen werden kann. Dies minimiert in der Regel den Staub, der bei herkömmlichen Methoden entstehen kann, und ist daher eine staubarme Alternative.

Dampfentferner sind in verschiedenen Größen und Leistungsklassen erhältlich. Für die Tapetenentfernung sind kompakte Modelle mit einer geeigneten Düse am besten geeignet, um gezielt und präzise arbeiten zu können. Darüber hinaus ist es wichtig, darauf zu achten, dass der Untergrund für die Anwendung des Dampfreinigers geeignet ist, da nicht alle Wandmaterialien den hohen Temperaturen des Dampfes standhalten können. Für optimale Ergebnisse sollten Anweisungen des Herstellers befolgt werden, einschließlich der empfohlenen Anwendungsbereiche und möglichen Sicherheitsvorkehrungen.

Bei falscher Anwendung kann sich die Putzscchicht lösen und die Wand muss komplett überarbeitet werden.

 Königs Profi-Tapetenentferner

Der Profi-Tapetenentferner ist ein innovatives Werkzeug, das speziell entwickelt wurde, um das Entfernen von Tapeten zu erleichtern und dabei die Entstehung von Staub zu minimieren. Dieses Gerät schneidet die Oberfläche der Tapete an, wodurch die darunterliegende Klebeschicht aufgebrochen wird. Diese Technik ermöglicht ein effektives Eindringen von Feuchtigkeit.

Nach dem Einschnitt der Tapete muss die betroffene Fläche mit kaltem oder warmen Wasser und einem Schwamm gründlich angefeuchtet werden. Das Wasser sorgt dafür, dass der Kleber aufgeweicht wird, ohne dass chemische Lösemittel benötigt werden. Dies macht den gesamten Prozess umweltfreundlicher und gesünder, da keine schädlichen Dämpfe oder Rückstände entstehen. 

Sobald die Tapete ausreichend durchfeuchtet ist, erfolgt das Abziehen mit einem Spachtel. Diese Methode verhindert nicht nur die Entstehung von Staub, sondern sorgt auch dafür, dass die Tapete in großen Stücken abgezogen werden kann, was die Reinigung erleichtert. Durch diese Kombination aus mechanischer Anwendung und Feuchtigkeit wird der Tapetenentferneprozess effizient und sauber gestaltet.  

Insgesamt stellt dieser Tapetenentferner eine praktische Lösung dar, um die Herausforderungen beim Entfernen von Tapeten effektiv zu bewältigen, während gleichzeitig auf gesundheitliche und umweltfreundliche Aspekte geachtet wird.

 

 Vorteile des Profi-Tapetenentferner
 

Die Verwendung eines Profi-Tapetenentferner bietet signifikante zeitliche Vorteile, die sowohl für DIY-Projekte als auch für professionelle Handwerker von Bedeutung sind. Dieser Prozess optimiert die Effizienz der Tapetenentfernung in mehreren Aspekten:

Genauigkeit

Eignet sich auch für empfindliche Tapeten; hat drei parallelgelegene Messer, deren Schneidtiefe mm-genau eingestellt werden kann. Dadurch können präzise Einschnitte erfolgen, ohne die Wand oder Struktur zu beschädigen. 

 Schnelligkeit des Einschnitts

Der eingeschnittene Ansatz ermöglicht es, die Tapete gezielt an mehreren Stellen gleichzeitig zu durchtrennen, was die Feuchtigkeit schneller in das Material eindringen lässt. Dadurch muss weniger Zeit für das Anfeuchten aufgewendet werden, im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, bei denen die Tapete zuerst vollständig durchdrungen werden muss.

Beschleunigte Einwirkzeit

Da das Wasser durch die Einschnitte direkt in den Kleber eindringt, verkürzt sich die Einwirkzeit erheblich. Während bei traditionellen Methoden oft mehrere Minuten oder sogar Stunden nötig sind, um den Kleber ausreichend aufzuweichen, kann der geschnittene Ansatz diese Zeit auf wenige Minuten reduzieren. Dies führt dazu, dass der gesamte Prozess rascher voranschreitet.

 Effizientes Abziehen

Das Abziehen der Tapete mit einem Spachtel nach dem Anfeuchten verläuft schneller, da die meist größeren Stücke der Tapete einfach abgezogen werden können. Bei herkömmlichen Methoden kann das Abziehen oft zeitaufwendig und mühsam sein, insbesondere wenn kleine Stücke oder Rückstände zurückbleiben.

 Lohnkosten für Handwerker

Für Handwerker bedeuten die beschleunigten Abläufe eine signifikante Reduzierung der Lohnkosten. Wenn ein Handwerker pro Stunde bezahlt wird, kann dieser Prozess durch die einheitliche Anwendung und den geringeren Zeitaufwand die Gesamtdauer des Projekts erheblich verkürzen. Die verkürzte Arbeitszeit führt zu einer schnelleren Fertigstellung des Auftrags und ermöglicht es der Firma, mehr Projekte in einem kürzeren Zeitraum abzuwickeln.

Besonders für wasserabweisende Tapeten geeignet

Die wasserabweisende Tapete kann gezielt an mehreren Stellen gleichzeitig durchtrennt werden, was die Feuchtigkeit schneller in den Kleber eindringen lässt. Dadurch muss weniger Zeit und Aufwand für das Anfeuchten aufgewendet werden, im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, bei denen die Tapete zuerst vollständig aufgekratzt werden muss.

 

Insgesamt ermöglicht der Einsatz des Tapetenentferners mit Schneidefunktion eine wesentliche Zeitersparnis, die sich sowohl bei DIY-Projekten als auch bei professionellen Anwendungen positiv auf die Kosten und die Effizienz auswirkt. Die Kombination aus schnellerer Einschnittmethode, verkürzter Einwirkzeit und effizienten Entfernungstechniken maximiert die Produktivität und minimiert die Lohnkosten für Handwerker erheblich.

Achtung bei Renovierungsojekten 90er Jahre und älter

Bei Renovierungsprojekten in älteren Gebäuden ist es besonders wichtig, sich der potenziellen Schadstoffe bewusst zu sein, die in Materialien und Bauteilen vorhanden sein könnten bzw. mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar sind. Diese Stoffe können die Gesundheit gefährden und erfordern daher besondere Vorsicht während der Planung und Durchführung der Renovierung.

1. Asbest

Asbest wurde häufig in Bauprojekten bis in die späten 1970er Jahre verwendet, vor allem in Isoliermaterialien, Bodenbelägen, Deckenplatten und Rohren. Die Gefahren von Asbest sind gut dokumentiert: 

- Gesundheitsrisiken: Asbestfasern können beim Einatmen schwere Lungenerkrankungen verursachen, einschließlich Asbestose, Lungenkrebs und Mesotheliom.

- Vorsichtsmaßnahmen: Bei Arbeiten in Gebäuden, die vor 1990 errichtet wurden, sollte eine Asbestuntersuchung durchgeführt werden. Wenn Asbest gefunden wird, sind spezielle Verfahren zur sicheren Entfernung notwendig.

2. Formaldehyd

Formaldehyd ist ein chemisches Gas, das in vielen Baumaterialien vorkommen kann, insbesondere in Pressholzprodukten, Spanplatten und Schaumstoffen:

- Auswirkungen auf die Gesundheit: Belastungen mit Formaldehyd können Atemwegserkrankungen, Hautirritationen und langfristig Krebsrisiken erhöhen.

- Verwendung: Formulierungen von Klebstoffen und Dichtstoffen können ebenfalls Formaldehyd enthalten. Achte auf Produkte mit niedrigem oder keinem Formaldehydgehalt.

 3. Blei

Blei wurde in Farben und Beschichtungen verwendet, vor allem vor dem Verbot in den 1970er Jahren:

- Gesundheitsrisiken: Bleiexposition kann zu schweren neurologischen Schäden, insbesondere bei Kindern, führen. Auch Erwachsene sind nicht immun gegen die schädlichen Effekte.

- Renovierungsmaßnahmen: Vor der Renovierung sollte geprüft werden, ob bleihaltige Farben vorhanden sind. In diesen Fällen sind spezielle Verfahren zur sicheren Entfernung oder Abdeckung erforderlich.

4. PCB (Polychlorierte Biphenyle)

PCBs sind chemische Verbindungen, die bis in die 1980er Jahre in verschiedenen Bauanwendungen, wie z.B. in Dichtungen und Lacken, herangezogen wurden:

- Gesundheitsrisiken: Sie wirken als krebserregend und haben negative Auswirkungen auf das endokrine System.

- Entfernung: Bei Verdacht auf den Einsatz von PCB-haltigen Materialien sind Fachleute hinzuzuziehen, um diese schadstoffhaltigen Verbindungen sicher zu handhaben.

5. Lösungsmittel und flüchtige organische Verbindungen (VOCs)

Lösungsmittel und VOCs sind in vielen Farben, Lacken und Reinigungsmitteln enthalten:

- Gesundheitsrisiken: Diese Chemikalien können Atembeschwerden, Kopfschmerzen und langfristige gesundheitliche Probleme verursachen.

- Einsatzmöglichkeiten: Bei der Auswahl von Farben und Materialien sollte auf VOC-arme oder -freie Produkte geachtet werden.

 Königs Profi-Tapetenentferner

Der Königs Profi-Tapetenentferner ist eine hervorragende Wahl für Renovierungsprojekte in alten Gebäuden, insbesondere angesichts der Herausforderungen, die mit der Handhabung von Schadstoffen einhergehen. Durch die Nutzung mechanischer Einschnitte kann eine emissionsfreie oder emissionsarme Entfernung von Tapeten erfolgen, die sowohl die Gesundheit der Anwender schützt als auch die Umwelt schont. Diese Eigenschaften machen den Tapetenentferner zu einem verantwortungsvollen und effektiven Werkzeug für Renovierungsprojekte im Umgang mit potenziellen Schadstoffen in älteren Bauwerken.

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